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Die Entwicklungspartnerschaft (EP) vereint sechs Projekte unter einem Dach. Jedes Teilprojekt konzentriert sich auf ganz bestimmte Stationen in den Bildungs- und Berufswegen von Frauen und berücksichtigt bei seinen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten deren individuelle Lebenssituation. Solche ganzheitlichen Ansätze sind das Markenzeichen der beteiligten Frauenbildungsträger. Zum Konzept gehören auch Strategien zur Einbindung verschiedener Akteure/innen, die eine Schlüsselrolle haben, wenn es darum geht, dauerhafte Veränderungen im Sinn von Chancengleichheit zu erzielen. Bei den Projekten, die sich an Mädchen wenden, sind Lehrer/innen und Ausbilder/innen, Eltern und Gleichaltrige, Berufsberatung und Arbeitgeber im Visier. Ausländerbehörde und Arbeitsamt, Unternehmen und Sozialpartner sind mit im Boot, um die Modell-Fortbildungen für arbeitslose Frauen und Immigrantinnen zu einem Regelangebot in Berlin zu machen. Innerbetrieblich laufende Teilprojekte gewinnen die aktive Unterstützung von Kollegen/innen und Vorgesetzten, Geschäftsleitung und Vorstand. Die Vernetzung im Rahmen der EP schafft so genannte Win-Win-Situationen, von denen alle profitieren: Beteiligte Unternehmen bieten Praktika und möglicherweise künftige Arbeitsplätze für die Teilnehmerinnen. Betriebe haben die Chance, aus dem Pool der Frauen, die in den verschiedenen Projekten nach neuesten inhaltlichen und methodischen Erkenntnisse ausgebildet werden, hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen zu gewinnen. Neue Modelle zur Vereinbarung von Beruf und Familie, maßgeschneidert für den Bedarf von Kleinbetrieben, wechseln zum Testlauf in große Unternehmen und umgekehrt.
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