Der Name der Entwicklungspartnerschaft (EP) „Gender Mainstreaming in der Informationsgesellschaft“ ist Programm. Die Partner, Weiterbildungsträger, Unternehmen und arbeitsmarktrelevante Institutionen, wollen die Partizipation von Frauen an der Informationsgesellschaft deutlich steigern und Wege aufzeigen, um diskriminierende Strukturen auf dem Arbeitsmarkt zu beseitigen. Dabei nehmen sie Wirtschaft und Politik beim Wort. Alle reden von den Beschäftigungschancen der Informations- und Wissensgesellschaft und betonen beständig, dass die Europäische Union, wolle sie im globalen Wettbewerb bestehen, alle ihre Potentiale mobilisieren müsse. In sechs Teilprojekten tut die EP genau das: Sie entwickelt die vielfältigen Potentiale der weiblichen Hälfte der Bevölkerung. Frauen verschiedener Altersgruppen, mit unterschiedlichen ethnischen und kulturellen Hintergründen und Qualifikationen, mit und ohne Kinder, Arbeitslose und Angestellte haben die Beratungs- und Qualifizierungsangebote der EP angenommen. Der allen Maßnahmen zu Grunde liegende ganzheitliche Ansatz, der sich auf bestimmte Stationen in den Lebens- und Berufswegen von Frauen konzentriert und dabei ihre individuelle Situation berücksichtigt, fördert persönliche Lernerfolge und Perspektiven für beruflichen Ein- und Aufstieg.
Mit neun für die Teilprojekte zuständigen und zwölf strategischen Partnern (aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Forschung), agiert die EP an vielen Schwerpunkten gleichzeitig. Frauenförderung, sonst nach Finanzierungsrichtlinien und Ressortzuständigkeiten getrennt, wird unter dem Dach der EP zu einer umfassenden Chancengleichheitsstrategie.