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Strukturelle Veränderungen als wichtigstes Ergebnis
Wie alle ehrgeizigen Projekte erhofft sich auch die Entwicklungspartnerschaft, dass ihre unterschiedlichen Angebote einen nachhaltigen Unterschied im Leben aller Teilnehmerinnen machen. Sei es, dass die Frauen einen Arbeitsplatz finden oder Karriereschritte unternehmen, die ihren Interessen und neu erworbenen Kompetenzen entsprechen, oder dass es gelingt, dank neuer Arbeitsorganisations- und Kinderbetreuungsmodelle ein verbessertes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben zu erreichen.

Mindestens ebenso wichtig sind aber Ergebnisse, die dazu beitragen strukturelle, Benachteiligungen abzubauen. Dazu gehören Veränderungen in der Einstellungs- und Beförderungspraxis der beteiligten Betriebe, die im wohl verstandenen Eigeninteresse gezielt weibliche und multi-kulturelle Potentiale fördern, aber auch die Entwicklung einer Unternehmenskultur, die Chancengleichheit als Wettbewerbsvorteil anstatt als von der Politik aufoktroyierte Belastung erkennt.

Die Einbeziehung von Akteuren aus der Bildungs- und Beschäftigungspolitik eröffnet der EP die Möglichkeit, auch auf die Entwicklung neuer Berufsbilder Einfluss zu nehmen und dabei die Einbeziehung der Dimension Geschlecht auf die Tagesordnung zu setzen. Gleiches gilt für erfolgreiche Testläufe in Sachen familienfreundlicher Arbeitsorganisation und bedarfsgerechter Kinderbetreuung. Sie sollten nicht nur bei den an der EP beteiligten Organisationen eine Dauereinrichtung werden, sondern auch bei den anstehenden Reformen auf Bundes- und Länderebene eine Rolle spielen.

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