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Work-Life-Balance
Die Bezeichnung hat sich im Lauf der Jahre verändert: „Wahlfreiheit“ nannte die Politik früher die angeblich freie Entscheidung von Frauen für oder gegen Berufstätigkeit neben der Rolle als Mutter und Hausfrau. Später lief die magere Unterstützung bei diesem weiblichen Kraftakt unter „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Heute spricht man von „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben“ oder von „Work-Life-Balance“. Fakt ist, dass in Deutschland die Hindernisse fortbestehen, die es Frauen (und Männern) unmöglich machen, Beruf, Elternrolle, Verantwortung für die eigenen gebrechlichen Eltern, kulturelle und politische Interessen und – wenigstens ab und zu – ein bisschen Zeit für sich selbst, unter einen Hut zu bringen. Nach wie vor gibt es nicht genügend Ganztagsbetreuung für Kinder. Öffnungszeiten entsprechen nicht der immer stärker flexibilisierten Arbeitszeit. Die aber orientiert sich zumeist in erster Linie an betrieblichen Erfordernissen.

Unsere EP geht diese Problematik an. Die Deutsche Telekom AG entwickelt neue individuelle Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Sie reichen von Flex-Zeit über Arbeitszeitkonten bis zu alternierender Telearbeit. Die Leipziger & Partner GmbH Berlin (ehemals echopool) entwirft ein Konzept für Betriebskindergärten, die von Netzwerken kleiner und mittlerer Unternehmen getragen werden können. Umgesetzt wird das Modell einer Kita mit flexiblen Betreuungszeiten für Unternehmen aus der IT- und Kommunikationsbranche. Beide Firmen sind davon überzeugt, dass ihre Initiativen Arbeitszufriedenheit, Motivation und Leistung der Mitarbeiter/innen stärken und somit zum Unternehmenserfolg beitragen.
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